Willkommen auf 

reinhard-woerner.de

Zu meinen Arbeiten

Entsetzen über...
Angst vor...
Liebe zu...
Freude wegen...

...sind Antrieb zum Finden von Metaphern für:

Zustände - Ereignisse - Befindlichkeiten

Signale lösen einen Prozess aus, der über Assoziationen zu den Bilder führt.
Phantastische Elemente geben der Realität eine neue Dimension.


Zu meinen Bildern

Auch meine Bilder zu Israel und zur Bibel spiegeln diese Bandbreite zwischen den Extremen.
Die lange ersehnte Reise nach Erez Israel inspirierte mich zu einer Aquarellserie, in der ich meine Begeisterung für dieses schöne und so vielseitige Land verarbeitete.
Ereignisse in der Welt, gefiltert durch und assoziiert zu Aussagen der Heiligen Schrift, werden in meinen Bildern gedeutet. Die Bildhaftigkeit der biblischen Texte und Bilder aus den Medien, die uns täglich bestürmen, evozieren Bilder im Kopf. So wird Welt interpretiert vor dem aktuellen Hintergrund der Bibel (Mobiles Kreuz für Bosnien, Triptychon, ...und macht sie euch untertan).
Das besondere Interesse am Tanach, der jüdischen Bibel, hat u.a. biographische Ursachen, der Begegnung mit Juden, die mein Leben mit prägten. Gottesdienste in der Synagoge führten zu intensiverer Beschäftigung mit dem Judentum.
Zunächst stand die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und die Verfolgung und Ermordung der Juden im Blickfeld meines Interesses, daraus entwickelte sich das Bedürfnis, mehr über Judentum zu wissen.
Mit dem Lesen und Lernen ging immer ein Verarbeiten in Bildern einher. So inspirierte mich z.B. eine Legende, die Petra Kunik in ihrem Buch über Rabbi Löw erzählt, zu Bildern, in denen sich die Steine der Westmauer - wie im Gebet - erheben.
Monica Kingreens Buch über das jüdische Landleben meiner Heimatstadt war Auslöser für mein Objekt "Kaddisch" - ein Gebet für die ermordeten Nidderauer Juden.
Nach einer zweiten Israelreise im Jahr 1999 entstand ein "Misrach", eine Serie zum "Hohen Lied" und eine weitere zum 2. Vers Genesis 1.
Seit meinem Giur bin ich Mitglied der Jüdischen Gemeinde Frankfurt und gehöre dort zu dem Egalitären Minjan, einer liberalen Gruppe.
Jüdische Bräuche aus dem Alltagsleben sind zurzeit Gegenstand meiner Malerei: meine Serie zu den Brachot (Segenssprüche) wird weiter geführt.


 
Biografie

Reinhard Wörner
Maler und Kunstlehrer


  • geb. 1948 in Friedberg / Hessen
  • lebt mit seiner Frau in Nidderau - Eichen bei Hanau
  • Kunst als Hauptfach im Musischen Zweig der Karl-Rehbein-Schule in Hanau
  • 1967 Abitur
  • 1967 bis 1971 Studium der Erziehungswissenschaften
    an der Goethe - Universität in Frankfurt mit dem Wahlfach Kunst (Malklasse Prof. Wirth )
  • seit 1971 Lehrer, zunächst in Hofgeismar bei Kassel,
    dann in Langenselbold bei Hanau
                                               
  • seit 1999 bis zur Pensionierung 2012 Ausbilder für das fachdidaktische Seminar Kunst am Studienseminar
    Main- Kinzig in Hanau
  • Ausstellungen in Hanau, Frankfurt, Hofgeismar, Grebenstein, Nidderau,  Wittdün, Norddorf und Nebel auf Amrum, Gelnhausen, Neu-Isenburg, Sylt, Bruchköbel, Heubach bei Fulda